Vogelgrippe und kein Ende

RGZV Wehdel on 03 Feb 2017

Aktuelles über die Vogelgrippe

In niedersächsischen Haustierbeständen wurde der hochpathogene Virus H5N8 festgestellt. Zuletzt am 16.01.2017 im Landkreis Diepholz, Gemeinde Eydelstedt, einem Entenmastbetrieb mit 5000 Tieren amtlich festgestellt.

Damit wurde die Geflügelpest vom Typ H5N8 mittlerweile in 13 niedersächsischen Hausgeflügelhaltungen (11 Putenbestände, 1 Kleinsthaltung, 1 Entenmastbestand) nachgewiesen.

Europaweit kommt es täglich zu weiteren Fällen von Infektionen mit dem hochpathogenen H5N8-Virus.

In Deutschland haben die Ausbrüche bei Hausgeflügel und Wildvögeln ein nie zuvor gekanntes Ausmaß angenommen. Inzwischen sind über 500 Wildvögel aus 15 Bundesländern positiv auf das hochpathogene aviäre Influenzavirus H5N8 getestet worden. Neben Reiherenten, Schwänen, anderen Tauchentenarten, Tauchern, Sägern, Blesshühnern und einigen Meeresenten treten nun auch vermehrt Fälle bei Möwen und Greifvögeln aus Gebieten mit hohen Wasservogeltotfunden auf.

Das Bundesinstitut für Tiergesundheit (Friedrich-Loeffler-Institut) betont weiter, dass die Biosicherheitsmaßnahmen in allen geflügelhaltenden Beständen höchste Priorität haben.

Mittlerweile berichten 16 europäische Staaten von Ausbrüchen mit dem H5N8 Virus. Besonders viele Fälle wurden aus Ungarn, Schweiz, Frankreich, Dänemark und Deutschland berichtet.

 

Quelle: Tierseucheninfo Niedersachsen

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